Milchgeld – ein Allgäu Krimi

Saftige Wiesen und zufrieden grasende Kühe umrahmen im Sommer die Bergruh in Oberstdorf. Die Gegend ist ja nicht zuletzt wegen seiner hervorragenden Milchprodukte bekannt und so bietet sich als Lektüre zum Einstimmen auf Land und Leute der erste, der mittlerer weile sehr beliebten Krimis, rund um Alpen-Columbo Kommisar Kluftinger an.

Milchgeld erhalten Bauern wenn sie ihre Milch verkaufen. Früher sah man oft Kinder, wie den heute etwas schrulligen Kommissar Kluftinger als er noch ein Schulbub war, die mit der Milchkanne zum Nachbarbauern geschickt wurden, die „Kuhwarme“ abzuholen. Heute übernimmt dies in der Regel der Tankwagen der Molkerei. Doch das Geschäft lohnt sich für die kleinen Bauern trotzdem oft kaum mehr.

Die großen Lebensmittelketten diktieren den Preis. Wer seine Viehwirtschaft nicht industrialisiert kämpft ums Überleben. Neue und kostensparende Verarbeitungsmethoden müssen her, um im Preiskampf der globalen Milchmafia mithalten zu können. Wenn dann ein findiger Lebensmitteltechniker eine revolutionäre und noch dazu nicht ganz legale Methode ersinnt, die in den Reifeprozess von Käse eingreift und das mit dem Leben bezahlt, dann ist im sonst so beschaulichen Allgäu für einigen Wirbel gesorgt…

Mit seinen eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert Kriminalkommissar Kluftinger einen Blick hinter hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle und stößt dabei auf Schiebereien bei Milchgewinnung und Käseherstellung. Er entdeckt Verrat und dunkle Machenschaften, ein handfester Milchskandal ist vorprogrammiert.

Milchgeld
Kluftingers großer Fall

Volker Klüpfel, Michael Kobr

2005, 309 Seiten, Maße: 12 x 19 cm, Taschenbuch, Deutsch
Piper
ISBN-10: 3492242162
ISBN-13: 9783492242165

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