Bergbahn inklusive Hotel Bergruh

28.05 bis 31.10. 2017 – FIT & AKTIV. Bergbahnen gratis!

Das Hotel Bergruh

Gondeln ohne Ende – BERGBAHNEN GRATIS!

Wir sorgen dafür, dass dein Urlaubsbudget nicht überzogen wird. Für unsere Gäste sind alle 8 großen Bergbahnen kostenlos und unbeschränkt benutzbar!

Wandern, Klettern, Berge – ohne Zusatzkosten

Bergbahnen Inklusive Hotel Bergruh Oberstdorf

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen, wusste schon Goethe. Und in der Allgäuer Bergwelt sollte man wirklich gewesen sein. Sie lässt sich beschaulich erwandern. Oder als Abenteuervariante erklimmen.

Für alle, die gerne einen ersten Kraxel-Versuch am Klettersteig wagen wollen, gibt es jeden Mittwoch einen umfassenden Klettersteig-Schnupperkurs am Nebelhorn zu Sonderkonditionen. Wanderliebhaber laden wir bei ausreichender Teilnehmer-Zahl zum gemeinsamen Streifzug durch unsere Bergwelt ein.

PAUSCHALE FIT & AKTIV

ALLE INKLUSIVLEISTUNGEN

28.5. – 31.10. 2017 ab € 63.-/Tag

ALLE ZIMMER-PREISE

  • BERGBAHNEN INKLUSIVE
  • Gratis GEFÜHRTE WANDERUNG
  • Gratis BEGRÜSSUNGSGETRÄNK
  • Großes FRÜHSTÜCKSBUFFET
  • Halbpension 4-GANG-WAHLMENÜ
  • WELLNESS OASE – 15:00 bis 19:00 Uhr
  • Gratis LEIHBADEMANTEL und SAUNATÜCHER
  • Gratis PARKSCHEIN für Oberstdorf
  • Gratis PARKPLATZ
  • Gratis WLAN BENUTZUNG

BERGBAHNEN BETRIEBSZEITEN SOMMER 2017

Öffnungszeiten der Bergbahnen:

Bergbahn/Sesselbahn Bergstation Wandersaison 2017
Walmendingerhornbahn 1951 m 06.05. bis 05.11.2017
Söllereckbahn 1345 m 08.04. bis 23.04.
u. 29.04. bis 05.11.2017
Fellhornbahn 1975 m 13.05. bis 05.11.2017
Kanzelwandbahn 1975 m 13.05. bis 05.11.2017
Nebelhornbahn 2214 m 20.05. bis 05.11.2017
Ifen 2000 (Sesselbahn) 1600 m 2017 kein Sommerbetrieb
Heubergarena 1400 m 03.06. bis 26.10.2017
Zafernalift (Sesselbahn) 1420 m 03.06. bis 26.10.2017

Änderungen vorbehalten

 

 

Langlaufen & Schneeschuh-Wandern in Oberstdorf

Langlaufen & Schneeschuh-Wandern in Oberstdorf

Langlaufen und Schneeschuhwandern sind beliebt. Besonders in Oberstdorf, im Herzen der Allgäuer Alpen, gibt es vielfältige Möglichkeiten, die Schneelandschaft per pedes zu entdecken.

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Auf der Spur der Natur

in der Allgäuer Schneewelt

Nordic Skiing – Langlaufen & Skiwandern

Langlaufen ist gesund. Muskeln und Gelenke werden gestärkt und gleichzeitig geschont. Auch das noch sanftere Skiwandern ist eine Quelle für Fitness und sinnliches Naturerlebnis.

Langlaufen in Oberstdorf - Hotel Bergruh
75.000 Langlaufmeter auf zehn hervorragend präparierten Loipen bieten beste Bedingungen für Freunde des Nordischen Skilaufs.

Das Oberstdorfer Langlaufangebot

Hotel Bergruh Oberstdorf - Ruhelage

Schneeschuh-Wandern

Die winterliche Flora und Fauna von ihrer märchenhaften und ursprünglichsten Seite entdecken. Mit Schneeschuhen, dem ältesten Fortbewegungsmittel im Schnee.

Schneeschuhwandern - Hotel Bergruh Oberstdorf
Für Einsteiger gibt es einen Schneeschuhlehrpfad und Schnupperkurse mit Profis. Für Geübte zahlreiche Gipfeltouren in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Schneeschuh-Wandern in Oberstdorf

Auch in der unmittelbaren Umgebung des Hotel Bergruh findet man ansprechende Loipen und schöne Schneeschuh-Wanderrouten!

Winterwandern in Oberstdorf

Winterwandern in Oberstdorf

Den idyllischen Frieden verschneiter Wälder und die erhabene Kraft der Allgäuer Berge zu Fuß beim Winterwandern in Oberstdorf entdecken. Unsere unberührte Schneelandschaft, romantische Wanderwege oder anspruchsvolle Wintertouren bieten ein sinnliches Kontrastprogramm zum pulsierenden Leben der Skipisten.

Wanderlust in Oberstdorf

VIELFÄLTIG & GROSS

Ein Winterurlaub in der Bergruh ist unmittelbar mit schönen Naturerlebnissen in der verschneiten Landschaft verbunden. Fernab vom Urlaubsgetümmel und im Herz der Allgäuer Alpen gibt es viel zu Erwandern.

Neuschnee erwandern - Hotel Bergruh Oberstdorf

Mit 140 präparierten Kilometern verfügt Oberstdorf über eines der größten Winterwanderwegenetze alpenweit, das an Vielfältigkeit nicht zu übertreffen ist!

Es geht los: direkt vom Hotel Bergruh

Spazier- und Wanderwege führen direkt an unserem Haus vorbei. Sie laden je nach Lust und Laune zum gemütlichen Spaziergang in und um Tiefenbach oder zur ausgiebeigen Wanderung ein.

Ins romantische Rohrmoos

Die einfache Winterwanderung über die nur wenig befahrene Mautstraße ins Rohrmoos dauert rund drei Stunden und belohnt Wanderfreunde mit einer schneereichen und idyllischen Winterlandschaft.

Idylle im Rohrmoostal - Hotel Bergruh Oberstdorf

Das Rohrmooser Seitental selbst, gilt als eine der schneereichsten Gebiete des Allgäus. Im Winter ist hier eine Schneedecke von weit über einen Meter keine Seltenheit. Entsprechend winterlich zeigt sich die Landschaft vom Anfang des Winters bis lange in den Frühling.

Details und Wanderkarte

Winterzauber in der Breitachklamm

Unweit vom Hotel Bergruh liegt der Eingang zur Breitachklamm. Dieses einzigartige Naturdenkmal ist die tiefste und eine der imposantesten Felsenschluchten Mitteleuropas und zählt zu den schönsten Geotopen Bayerns.

Eiszauber Breitachklamm - Hotel Bergruh Oberstdorf

Die mittelschwere Rundwanderung durch die vereiste und beeindruckende Klamm ist insbesondere im Winter ein außergewöhnliches Erlebnis für die ganze Familie!
Details und Wanderkarte

Vier Flüsse Rundwanderung

Den „Einstieg“ in die einfache, nicht allzu frequentierte Rundwanderung kann man bequem zu Fuss vom Hotel Bergruh erreichen.

Winterliche Flusslandschaft in Oberstdorf - Hotel bergruh

Die Route führt erlebnisreich an sämtliche Gebirgsbäche Oberstdorfs und zu ihrem Zusammenschluss am Iller-Ursprung. Wasserspiele und Tiere, besonders im Fischinger Eichhörnchenwald, machen die Wanderung bei Familien beliebt.
Details und Wanderkarte

Winterwandern - am Berg & im Tal

Um die Berge herumgehen ist genauso wichtig, wie auf deren Gipfel zu steigen. Auch wer hoch hinaus will, ist bei uns richtig.

Gipfelkreuz am Nebelhorn - Hotel Bergruh Oberstdorf

Das Oberstdorfer Winterwander-Service umfasst neben gepflegten Wegen auch besonders günstige Wandertickets der Bergbahnen.
Winterwandern – alles auf einen Blick

Wilde Mändle Tanz in Oberstdorf

Wilde Mändle Tanz in Oberstdorf

Das Jahr 2015 ist in Oberstdorf nicht wie jedes andere. Denn heuer tanzen wieder die „Wilden Mändle“!

Fünf Jahre haben die zwölf Männer aus alteingesessenen Oberstdorfer Familien auf ihren nächsten Einsatz gewartet – von Juni bis Ende September dürfen sie in der Oybele-Halle nun endlich auf die Bühne, um Deutschlands ältesten Huldigungs- und Fruchtbarkeitstanz aufzuführen.

Aufwendige Kostüme

Leicht haben es die Darsteller dabei im wahrsten Sinne des Wortes nicht, denn die aufwendigen Kostüme können schon mal bis zu sechs Kilogramm wiegen. Um die Hüfte tragen die wilden Mändle einen Gürtel aus Tannenzweigen und Laub, der Bart ist ebenfalls aus Tanne und auf dem Kopf thront ein Kranz aus Stechpalmenblättern.

Der Wilde Mändle Tanz in Oberstdorf hat Tradition

Die Tanzaufführung hat schon seit rund 200 Jahren einen festen Ablauf. Alles beginnt ganz vorsichtig und leise, nur wer genau hinschaut, sieht dann und wann eine Hand oder einen Fuß aus der Waldkulisse auf der Bühne hervorschauen. Im Hintergrund spielt ein Andante und Allegro aus dem Barock, so dass die Zuschauer sich schnell in eine andere Zeit versetzt fühlen.

Nach einer Weile begrüßen sich die Tänzer gegenseitig, schlagen ihre Hände zusammen, machen Kopfstände, bilden Pyramiden und schwenken Kränze. Vor zwölf Holztafeln, die alle den gleichen Wilde-Mändle-Kopf porträtieren, verneigen sich die Tänzer immer wieder, um gleich darauf zu einem stürmischen Keulentanz aufzubrechen.

Mit Gesang und Bier ins Finale

Besonders interessant ist das Finale des Tanzes. Ein dreizehntes Wildes Mändle erscheint auf der Bühne. Es ist der König der Gruppe und hat in seinem großen Prunkbecher Bier mitgebracht, das er nun an seine Untertanen verteilt. Gut gelaunt und frisch gestärkt stimmen bald alle Tänzer zum Abschluss in das Wilde-Mändle-Lied ein. Über die Jahrhunderte hinweg wurde es immer wieder den Umständen im Land angepasst.

Sagen und Mythen über den Ursprung

Darüber, worin der Wilde-Mändle-Tanz seinen Ursprung hat, gehen die Meinungen auseinander. In Oberstdorf sollen die urtümlichen Naturburschen etwa die Allgäuer Bevölkerung darstellen, die vor über 1000 Jahren vor den Allemannen in die Bergwälder floh und dort sehr zurückgezogen lebte.

Anders als die stattlichen Gestalten, die man heute auf der Bühne sieht, sollen sie recht klein gewesen sein und eben deshalb von den Dorfbewohnern als „Mändle“ oder „Männle“ bezeichnet worden sein. Glaubt man den Sagen, waren die Wilden Mändle außerdem nicht nur im Allgäu daheim, sondern lebten weit verstreut im ganzen Alpenraum. Viele ältere Gasthäuser zeugen davon und tragen immer noch die Aufschrift „Zum Wilden Mann“.

Im europäischen Kulturkreis sind die wilden Männer schon seit dem Mittelalter als Kinderschreck bekannt und bereits 1515 wurde am Hofe Heinrich VIII. von England ein Tanz von wilden Gestalten aufgeführt. Im Oberallgäu ist der erste Tanz vor rund 200 Jahren anlässlich einer Jagdveranstaltung  dokumentiert.

Nach wie vor regt der Tanz die Phantasie der Zuschauer an und es soll schon mehr als ein Mal vorgekommen sein, dass Spaziergänger nach einer Tanzvorstellung blitzende Mändle-Augen zwischen den Tannen der Allgäuer Wälder hervorschauen gesehen haben …

Weitere Informationen zu Terminen und Tickets
Wilde Mändle Tanz

Gerne organisiert das Bergruh-Team „alles aus einer Hand“

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von Tourismus Oberstdorf

Klettersteige Oberstdorf Kleinwalsertal

Klettersteige Oberstdorf Kleinwalsertal

Klettersteige ermöglichen wunderschöne Abenteuer im Fels. Nicht umsonst ist das Klettersteigen eine Top-Spielart alpiner Exkursionen. Für alle, die etwas mehr Abenteuer als bloss Wandern suchen, stehen in der Umgebung des Hotels Bergruh gleich mehrere Klettersteige zur Auswahl.

Via Ferrata
Ein Klettersteig oder eine Via Ferrata ist ein mit Eisenleitern, Eisenstiften, Klammern (als Trittstufen) und (Stahl-)Seilen gesicherter (versicherter) Kletterweg am natürlichen oder künstlichen Fels. Früher wurden Felspassagen von Wanderwegen mit Stahlseilen abgesichert. Daraus entwickelten sich mit der Zeit Klettersteige, die immer schwierigere Routen für Nicht-Kletterer begehbar machten. Heute hat sich das Begehen von Klettersteigen zu einer eigenen alpinen Disziplin weiterentwickelt.

Schwierigkeitsgrade und Sicherheit
Klettersteige reichen von leichten gesicherten Pfaden im steilen Gelände über kurze sportliche Touren bis hin zu hochalpinen Routen. Anfänger sollten in jedem Fall Beratung über Ausrüstung und Sicherheit bei den Oberstdorfer Bergsport-Profis einholen.

Hindelanger Klettersteig
Zwischen dem Nebelhorn und dem Großen Daumen liegt der Hindelanger Klettersteig. Wer diese Route wählt, sollte ausreichend Bergerfahrung und vor allem eine gute Kondition mitbringen. Der Weg wird zwar als mäßig schwierig eingestuft, aber durch eine Gehzeit von insgesamt neun Stunden stellt er hohe Ansprüche an die Ausdauer der Kletterer. Für seine Mühen wird der Wanderer dann aber auch mit einer abwechslungsreichen Route belohnt, die sowohl Nervenkitzel als auch Naturschauspiel bietet. Los geht es in Oberstdorf mit dem etwa dreistündigen Aufstieg zum Nebelhorn. Wer seine Kräfte jetzt noch schonen möchte, kann das letzte Stück vom Edmund-Probst Haus bis zum Gipfel (2.224 m) auch mit dem Lift bewältigen.

Der eigentliche Einstieg zum 1978 fertig gestellten Klettersteig führt dann über eine zehn Meter hohe Leiter auf den Grat zum Westlichen Wengenkopf (2.235 m). Schnell wird den Besuchern klar werden, warum sie unbedingt eine Klettersteigsausrüstung und einen Helm mitbringen sollten. Das Gelände ist zwar einfach zu begehen, wird aber immer wieder von ausgesetzten Kletterstellen unterbrochen. Die Route zum Östlichen Wengenkopf (2.206 m) ist durchsetzt mit Leitern, Felsscharten und einem Gratstück, dass ungesichert überwunden werden muss. Wem das zu mulmig wird, der kann an vielen Stellen einen der Notabstiege wählen, um die Wanderung auf dem parallel zum Klettersteig verlaufenden Normalweg fortzusetzen.

Ist der Grat einmal überwunden, können die Kletterer ihren Gang auf einem grasüberwachsenen Hang in Richtung des Großen Daumens beenden. Zurück zum Edmund-Probst Haus geht es nach einem Abstieg über den Laufbichlsee und den Koblat. Wer noch Energiereserven hat, hat die Möglichkeit einen Ausflug auf den Hindelanger Klettersteig  noch mit einem Abstecher auf die Hohen Gänge verknüpfen – Kleiner Daumen (2.190 m), Rotspitz (2.033 m) und Breitenberg (1.887 m). Von dort aus ist ein Abstieg direkt nach Bad Hindelang vorgesehen. Der Klettersteig wurde von der Sektion Allgäu/Immenstadt des Deutschen Alpenvereins und der Nebelhornbahn-AG ausgebaut und 2003 komplett saniert.

Mindelheimer Klettersteig
Dauert die Bewältigung des Hindelanger Klettersteigs den ganzen Tag, so können geübte Kletterer den Mindelheimer Klettersteig gut in drei bis vier Stunden bewältigen. Der Weg ist zwar kürzer, bietet aber nicht weniger Nervenkitzel. Höhepunkt der Tour ist eine 15 Meter senkrecht nach unten abfallende Wand und eine Brücke über eine tiefe Felsspalte. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind hier also absolute Grundvoraussetzungen. Die Route beginnt im Allgemeinen bei der Fiderpasshütte (2.067 m). Wer von der Mindelheimer Hütte (2.013 m) aus beginnen möchte, muss sich auf Gegenverkehr gefasst machen. Der Mindelheimer Klettersteig wurde 1975 erbaut, 2007 renoviert und ist sehr gut gesichert.

Walsersteig für die ganze Familie
Besonders für Familien mit Kindern eignet sich der Walsersteig. Schwindelfreiheit und eine komplette Kletterausrüstung sind zwar auch hier Voraussetzung, aber mit durchschnittlich einer Stunde Gehzeit halten sich die Anforderungen an die Kondition in Grenzen. „Man muss schon mal kräftig anpacken. Aber der Steig ist so gebaut, dass er auch für Kinder ab acht Jahren machbar ist“, sagt Olli Sinz von der Bergschule Kleinwalsertal, die den Weg angelegt hat. Für Kletterneulinge hält die Route an der Kanzelwand (2.059 m) einige Überraschungen bereit. So wartet nach einer anstrengen Querung und diversen kurzen Steilpassagen kurz vor Ende der Tour eine luftige Steilbrücke auf die Wanderer.

Vorsicht
Bernd Zehetleitner, Chef der Bergwacht Sonthofen im Oberallgäu, hat in den letzten Jahren eine zunehmende Beliebtheit der Klettersteige festgestellt. Sie sind mit der Bergbahn leicht zu erreichen, die Wanderer müssen keine Knotentechnik beherrschen und sind in den leichten Steigen auch immer gesichert. Trotzdem warnt der erfahrene Retter davor, sich unvorbereitet in das Abenteuer Klettersteig zu stürzen: Man darf die alpinen Gefahren und konditionellen Anforderungen nicht außer Acht lassen. Wer keine Erfahrung hat, sollte deshalb keinesfalls alleine unterwegs sein.“

Bildmaterial: oberstdorf.de

Links zum Thema:
Nebelhorn/Fellhorn
Oberstdorf

Internet-Tipp zum Thema Klettersteig:
Via Ferrata

Viehscheid Oberstdorf – September 2015

Noch geniessen die Rinder das saftige Gras und den Bergsommer auf der Alp in vollen Zügen. Im September, rechtzeitig bevor Frost und der erste Schnee drohen, geht es wieder abwärts auf die Talweiden und in die heimischen Ställe. Auf der so genannten „Viehscheid“ wird die Sommer-Weidsaison der Rinder auf den Almen beendet und zünftig gefeiert.

2015 Viehscheid Oberstdorf & Umgebung

  • 11. September – Oberstdorf, Schöllang
  • 12. September – Oberstdorf
  • 20. September – Obermaiselstein
  • 21. September – Bolsterlang

Das Bergruh Fit & Aktiv Special gilt selbstverständlich auch während der Viehscheid-Saison!

Sommerfrische Milch-Qualität

Rund 100 Tage verbringen die Rinder auf den genossenschaftlich verwalteten ‚Alpen‘. Die positive Wirkung der Allgäuer Bergwiesen auf Milch- und Fleischqualität ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die Hirten betreuen nicht selten auch „Gastrinder“ aus anderen Regionen.

Ein Blumenkranz für die Schönste

Im Herbst hat die Idylle auf dem Berg aber unweigerlich ein Ende und die Hirten bereiten ihre Herde auf den Almabtrieb vor. Ist der Abstieg geschafft, ziehen die Männer ihr traditionelles Festgewand an, mit dem sie dann in das Dorf einziehen. Auch die Tiere werden herausgeputzt. Hat die Herde die Saison auf der Alp ohne Krankheiten oder Todesfälle überstanden, wird die Leit-Kuh besonders prächtig geschmückt.

prächtig geschmückte Kuh - Oberstdorfer Viehscheid

Auf dem Kopf trägt das Tier einen handgeknüpften Kranz aus frischen Bergblumen. In der Mitte des Kranzes befindet sich ein kleiner Spiegel, der, so ein alter Glaube, die bösen Geister abhalten soll. Nicht zu vergessen sind natürlich die Schellen und Glocken, die alle Tiere um den Hals tragen und die die baldige Ankunft der Herde schon von weitem ankündigen.

Scheidung – zur Abwechslung darf gefeiert werden

Auf dem Scheideplatz im Dorf wird schließlich das Vieh ‚geschieden‘ – daher der Name „Viehscheid“. Die Bauern nehmen ihre eigenen Rinder in Empfang um sie auf den heimischen Hof zu treiben. Vorher wird aber ordentlich gefeiert. Zünftige Blasmusik, deftige „Scheidwurst“ und frisch gezapftes Bier darf nicht fehlen. Und oft feiern Gäste aus nah und fern gemeinsam mit den Sennerinnen, Sennen und Bauern bis spät in die Nacht.

Sturmannshöhle Obermaiselstein

Wer sich für die Allgäuer Naturwunder interessiert, ist mit dem Hotel Bergruh als Ausgangsstation für interessante Ausflüge bestens beraten. Besonders schön ist die Route zur Sturmannshöhle in Obermaiselstein. In der Höhle können 120 Million Jahre alte Gesteinsformationen bewundert werden.

Auf gesicherten Wegen und Treppen geht es 300 Meter tief ins Innere der Erde und gleichzeitig auf eine Zeitreise bis weit in die Vergangenheit. Vorbei geht es am Drachentor, dem Höhlenrachen und Höhlenkessel bis ganz nach unten, wo der Höhlenbach rauschend und gurgelnd seinen Weg durch den Stein sucht.

Die Sturmannshöhle ist die einzige begehbare ihrer Art im Allgäu und vielleicht ist das der Grund, weshalb sich so viele Mythen und Sagen um diesen besonderen Ort ranken. Die „wilden Fräulein“ wohnen hier, die Besucher erfahren alles über „Stuzze Muzz“, „Tschudre Mudre“, „Maringga“und „Ringedde Bingge“.

Manchen Gästen ist eine fachkundige Begleitung so tief unter der Erde lieber als eine einsame Wanderung. Kein Problem, denn in den angebotenen halbstündigen Führungen werden alle Geheimnisse der Höhle genauestens erkundet. Mit der Allgäu-Walser Card bekommen sowohl Erwachsene als auch Kinder Ermäßigung, Mädchen und Jungen unter 5 Jahren dürfen sogar umsonst in die Höhle gehen.

Vom Hotel Bergruh führt der Weg zur Sturmannshöhle fast ausschließlich durch Wiesen und Wälder. Direkt an der Tiefenbacher Kirche beginnt der Wiesenweg, den die Wanderer am Greitweg in Richtung Obermaiselstein verlassen können. Noch bevor man nach Ried kommt, geht an einer Engstelle, dem „Hirschsprung“, am Fuß des Schwarzenbergs der Obermaiselsteiner Sagenweg direkt zur Höhle ab. Fünf Allgäuer Sagenthemen wurden hier von der heimischen Künstlerin Hildegard Simon in Szene gesetzt. Ausführliche Infotafeln gehen auf die traditionellen und geologischen Hintergründe der Geschichten ein und bieten somit eine perfekte Einstimmung für den Besuch der Sturmannshöhle.

Links zum Thema:

Sturmannshöhle
Hotel Bergruh

 

Bildmaterial: obermaiselstein.de

Wandern. Unsere Berge und wir.

Wer bisher noch kein Wanderer war, wird spätestens bei einem sommerlichen Besuch der Bergwelt rund um Oberstdorf auf den Geschmack kommen. Das Angebot ist abwechslungsreich und vielfältig. Ob sportlich ambitionierte Bergtouren-Liebhaber, Gelegenheitsspaziergänger oder Familien mit Kindern – unsere Gegend hat für alle etwas.

Hauptsache Abschalten

Aufstieg, Brotzeit am Gipfel und dann geht’s gemütlich herunter zur Bergruh. In den Liegestuhl oder die Wellness Oase. Die zünftige Jause oder Kuchen und Kaffee darf man sich jetzt doppelt schmecken lassen!

Familien Ausflug oder lange Wandertour

Unser Familienberg ist das  Söllereck: Hier gibt es einen Naturlehrpfad, einen schönen See, einen großen Kletterwald und natürlich die Sommerrodelbahn. Wer die besondere Stimmung auf den sommerlichen Bergen länger erleben möchte, kann zum Beispiel eine mehrtägige Hüttentour unternehmen. Der Heilbronner Weg bietet sich dafür zum Beispiel an. Die Wanderung geht über drei Tage. Übernachten kann man in Hütten direkt am Berg.

Auf in den Süden

Sollte aber einmal der Nebel an den Berggipfeln kleben und die Sonne nur im Tal zum Vorschein kommen, muss der Wanderer nicht zwangsläufig zuhause bleiben, denn ein Gang ist auch von Tal zu Tal möglich. Zwölf Kilometer von Oberstdorf entfernt liegt etwa der südlichste Ort Deutschlands, „Einödsbach“. Seit 1613 existiert hier schon eine Siedlung, deren Zentrum heute ein gemütliches Gasthaus bildet.

Ausdauernd oder gemütlich

Landschaftlich besonders reizvoll ist auch das Oytal. Auf dem Weg nach oben passiert man den imposanten Stuibenfall (Wasserfall), zum Einkehren laden das Oytalhaus und die Käseralp ein. Geübte Wanderer können von hier aus in sechs bis acht Stunden das Nebelhorn erreichen. Gemütlichere Naturliebhaber haben die Möglichkeit, in einer Kutsche oder mit Cityrollern ins Tal fahren.

Romantik

Märchenhaft wird es in der Sturmannshöhle. Die Urgesteinshöhle bei Obermaiselstein ist die einzige begehbare Höhle im Allgäu.  Der Weg dorthin führt über den Sagenweg, vorbei am „Hirschsprung“. Hier soll ein Hirsch vor einem Luchs geflüchtet sein und sich mit einem beherzten Sprung über die Schlucht gerettet haben.

Überblick

Wer Oberstdorf und Kempten einmal von oben sehen möchte, kann auf den 1655 Meter hohen Besler steigen. Dort lädt auch der Alpenwildpark zu einem Abstecher ein. Über das Lochbach- und Rohrmoostal gelangen die Wanderer direkt zurück zur Bergruh.

Bergauf gehen, bergab gondeln – oder umgekehrt

Wer nicht so lange Strecken wandern möchte, kann etwa am Nebelhorn bis zur Mittelstation zu fahren und von dort aus zum Gipfel aufsteigen. So ist man schon bald oberhalb der Baumgrenze und kann die Aussicht genießen.  Diese Variante empfiehlt sich besonders für Menschen die das Kniegelenk beim Abstieg nicht strapazieren möchten.

-> Tipp für die Gäste in der Bergruh: Bei einem Aufenthalt in unserem Hotel können Sie die sieben umliegenden Bergbahnen der Region Oberstdorf/Kleinwalsertal kostenlos nutzen.

Kinder und Familie in der Bergruh

Kinder und Familie in der Bergruh

Ferien mit den Kindern ist die schönste Zeit für jede Familie. Doch nicht jeder möchte sich deshalb gleich den Kinderfreuden in dutzendfacher Ausführung im ausgewiesenen Kinderhotel „aussetzen“.

Kein Kinderhotel – Aber viel Herz für Kinder

Die Bergruh ist kein Kinderhotel. Kinder und Familie sind aber stets willkommen bei uns. Spielzimmer und Spielplatz haben wir nicht. Doch wenn ihr zur Tür hinaus schaut, entdeckt ihr in der Natur den besten Platz zum Toben. Mit ein wenig Phantasie erlebt ihr den besten Spielplatz der Welt ohne Norm.

Bärig! Abenteuern am Bach, am Berg und im Wald. Im Winter in luftiger Höhe, in glitzerndem Schnee. Lustige Schneemänner bauen, Schlittschuh laufen, rasant abfahren per Rodel und Ski. Ob Sommer oder Winter, bei uns ist Urlaub das Größte für die Kleinen.

Vollwertige Küche statt Schweinchen Dick

Schneewittchen Teller und Schweinchen Dick Menü fehlen bewusst auf unseren Speisekarten. Dafür wird jeder Wunsch – vom Schnitzel bis zum Eis – frisch und liebevoll zubereitet. Der Renner bei den ganz Kleinen ist momentan übrigens Kartoffelpürree mit Gemüse. Und das schmeckt. Meistens sogar ohne Ketchup und immer ohne Pumuckl oder Micky Maus als Appetitanreger.

Unterhaltung & Entspannung für die ganze Familie

Wir stellen selbstverständlich Kinderstühle zur Verfügung und bieten auf Vorbestellung gerne Baby- oder Zustellbetten an. Damit auch für die Eltern viel Platz bleibt, gibt es bei uns grosszügige Zimmer und Suiten mit zwei Räumen. Tourismus Oberstdorf bietet Kinder- und Jugendferien-Programme an.

In unserer Haus Skischule skitotal können die Kleinsten im Ski-Kindergarten erste Ski-Erfahrungen sammeln und die Renner in der Kindergruppe die zahlreichen Pisten erkunden. Für Eltern die ein wenig Ferienzeit ohne Kinder genießen möchtet gibt es in Oberstdorf professionelle Gäste-Kinderbetreuung von stundenweise bis ganztags.

Preise für Kinder und Familie im Hotel Bergruh

  • Kinder bis 5 gratis im Bett der Eltern
  • Kinder 6-12 Halbpension Euro 35,-  im Zimmer der Eltern
  • Teenies 13-16 Halbpension Euro 40,-  im Zimmer der Eltern
  • Jugendliche ab 17 Halbpension Euro 50,-  im Zimmer der Eltern

Familien Links

Oberstdorf für die ganze Familie
Skifahren mit Kindern – Tipps damit keine Tränen kullern

 

Ski Hotel Bergruh

Skifahren!

Hotel Bergruh Oberstdorf Aktion SkipassDarauf stehn wir. Diese Leidenschaft teilen wir auch gerne mit unseren Gästen. Bei uns und in der Oberstdorfer Schneewelt fühlen sich Freunde des weißen Sports so richtig daheim.

Und weil Skifahren uns besonders am Herzen liegt, bieten wir unseren Gästen den Oberstdorf-Kleinwalsertal Skipass um 15 bis 20% günstiger an (je nach Saison) .

Du erhältst Deinen Skipass direkt bei uns im Hotel, ohne Wartezeit, Schlange stehen, ganz bequem und unkompliziert.

Immer mit dabei ist die Allgäu-Walser Premium Card!

Kurvenspass mit Thomas _Hotel Bergruh Oberstdorf

DAS SKIHOTEL
  • Eine Skiregion, fünf Skigebiete.
  • 128 km Pisten, Freeriding ohne Ende.
  • Bergruh Skipaß um bis zu 20% vergünstigt
  • Skistall und Schuhtrocken-Raum.
  • Aktuelle Schnee- und Lawinen-Situation an der Rezeption

Lernen & Entdecken

Skitotal – Skischul-Service ab Haus

Skifahren lernen einfach gemacht. Shuttleservice vom Hotel ins Skigebiet. Leihausrüstung, Tickets besorgen … Service bis ins kleinste Detail ist für Skitotal-Inhaberin Claudia Reusch Herzenssache.

Nicola’s Kurvenschule

Nicola plädiert seit mehr als dreissig Jahren für individuelle Skiunterrichts-Konzepte. Und lange bevor die Industrie Carving als Trend erkannte, tüftelte sie an Skis mit mehr Taille. – “Damit Skifahren für alle einfach und natürlich geht.”

Edeldays – Treffpunkt mit Tradition

Seit Jahren trifft sich die Bergruh Skicommunity im Frühwinter und zum Saisonausklang.

SKI WITH THOMAS

Zweimal pro Woche betätigt sich Thomas als “Personal Ski-Guide” für die Bergruh Gäste. Er kennt die schönsten Hänge und weiß wo der feinste Schnee liegt. Thomas erzählt auch gerne was Lustiges und Wissenwertes; über den Schnee, die Leute und die Gegend. Und immer steht der Spaß im Mittelpunkt!

Kostenlos und nur für Bergruh-Gäste

Donnerstag & Samstag – die ganze Wintersaison

9:00 – Abfahrt in der Bergruh

Gemeinsames Skifahren in der Skiregion Oberstdorf/Kleinwalsertal bis ca. 13:00

Wichtig

Nur für fortgeschrittene Skifahrer oder Snowboarder

Mindest-Teilnehmerzahl 4 Personen

SKIFAHREN IST CHEFSACHE

Eine sehr intensive Affäre mit dem Schnee …

“Daheim in den Oberstdorfer Bergen bin ich natürlich mit Ski als Lieblinsspielzeug aufgewachsen. Meine Renn-Karriere im Ski-Club endete allerdings nach dem ersten Trainingskurs. Üben nach Plan und Drill waren schon damals nicht mein Ding.

Richtig gepackt hat mich die Leidenschaft als ich das Carven entdeckte. Ich bin dem dynamischen Schwung auf die Spur gekommen und dabei auf die schönsten Pisten – von den Alpen bis in die Rocky Mountains.

Meine jüngste Passion sind Ski-Touren zu unberührten Hängen der Allgäuer Alpen.

Am meisten begeistert mich aber das Skifahren mit meinem Sohn Jonas;  wieder zu entdecken, wieviel mehr Freude kinderleichtes Skifahren macht.”

Skigebiet Oberstdorf – Kleinwalsertal

Service für unsere Skifahrer – Skilexikon